Argus




Griechische Mythologie

Argus, von welchen Hermes den Beinamen Argiphontes hat, war über den ganzen Leib mit Augen bedeckt (daher Panoptes, der Allsehende genannt), von denen nu immer de Hälfte schlief. Man konnte daher keinen besseren Hüter wählen, umso mehr, als er zugleich sehr stark war, denn er besiegte eine Satyr, einen ungeheuren Stier und die berüchtigte Echidna. Ihm wurde die Bewachung der in eine Kuh verwandelten Io anvertraut. Argus band sie a einen Ölbaum und setzte sich in der Nähe auf eine Anhöhe, von wo er die Gefilde ringsumher überschauen konnte. Zeus trug dem Hermes auf, die Geliebte zu befreien, was bei des Argus angeführten Eigenschaften keine leichte Aufgabe schien; dem Listigsten der Götter aber gelang es, diese zu lösen.
Als Hirt, mit der Panflöte und einem Schwert unter dem Mantel, ging er zu Argus, erzählte ihm viel, spielte auf seiner Flöte und entlockte dem Instrument so liebliche Töne, daß der Hundertäugige einschlief. Da ließ Hermes den Mantel fallen und schlug ihm mit seinem Schwert den Kopf ab. Hera setzte Augen des erschlagenen Hüters in den Schweif ihres Lieblingsvogels, des Pfaus.
Die Namen seiner Eltern sind unsicher. Arestor, Argus, Agenor, Inachus werden als Väter, Ismene als Mutter genannt.

 



 

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Last Update: 01.04.2021